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Im Gespräch mit Hans-Jürgen Hartnack

Leiter der Wärmebehandlung, EJOT GmbH & Co.KG

Der Kunde

Die Keimzelle der heutigen EJOT-Gruppe war die frühere Schraubenfabrik Adolf Böhl im westfälischen Berghausen. Heute arbeiten weltweit mehr als 2.100 Beschäftigte für das Unternehmen mit Hauptsitz in Bad Berleburg. Mit seinen Vertriebs- und Produktionsgesellschaften gehört es zu den europäischen Marktführern in der Verbindungstechnik. Die Produkte werden unter anderem in den Branchen Bau, Kunststofftechnik, Automobil, Haushaltsgeräte, Elektronik, Telekommunikation sowie in der Sport- und Freizeitgeräteindustrie eingesetzt.

 „Immer die optimale Gasatmosphäre im Prozess“

Welche Gase nutzen Sie in Ihren Härteöfen?

Hans-Jürgen Hartnack: Ein Gemisch aus Stickstoff und Methanol bildet die Grundatmosphäre. Wenn Kohlenstoff benötigt wird, um die Legierung im Randbereich härter zu machen oder um Kohlenstoffverluste auszugleichen, wird zusätzlich Propan zugeführt.

Wie wichtig ist die genaue Zusammensetzung des Gasgemischs?

Hans-Jürgen Hartnack: Sie ist für die Qualität der Produkte von entscheidender Bedeutung. Wir haben sie mithilfe der Experten von Messer optimiert, nachdem sie eine genaue Messung der Gase während der Wärmebehandlung vorgenommen hatten. 

Was hat diese Analyse ergeben?

Hans-Jürgen Hartnack: Sie hat uns zum Beispiel gezeigt, dass wir mit Durchflussmessern einer anderen Bauart, als wir sie bis dahin verwendet hatten, den Prozess genauer regeln können. Wir haben uns auch die Zusammensetzung der Gasatmosphäre je nach Produkt und Prozess genau angeschaut und in Zusammenarbeit mit Messer weiter optimiert. Dank der genauen Messung konnten wir zudem unsere Öfen noch dichter machen.

Wie kann man mit einer Gasemessung Dichtheit verbessern?

Hans-Jürgen Hartnack: Die Messung zeigt an, wenn die Gaszusammensetzung im Ofen von der des zugeführten Gasgemischs abweicht. So gibt sie Hinweise, wo man eventuelle Schwachstellen der Öfen finden und beseitigen kann. Dank der genauen Analyse und der empfohlenen Optimierungsmaßnahmen haben wir jetzt immer die perfekte Gasatmosphäre im Prozess.

Warum haben Sie Messer ausgewählt?

Hans-Jürgen Hartnack: Wir arbeiten schon seit langem gut mit Messer zusammen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, und wir bekommen jederzeit sehr kompetente Beratung, wenn wir sie brauchen.

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