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Im Gespräch mit Alexander Grill

Leiter zentrale Lagerlogistik SPAR Österreichische Warenhandels-AG

Der Kunde: SPAR Österreichische Warenhandels-AG

SPAR gehört im Lebensmittelhandel in Österreich und dem benachbarten Ausland (Norditalien, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Kroatien) zu den führenden Anbietern. Daneben ist der Konzern im Sportfachhandel und in der Immobilienentwicklung tätig. Unter der Marke „SPAR Enjoy“ bietet er eine große Auswahl an hochwertigen Convenience-Produkten an. 2011 hat die Gruppe, die rund 70.000 Menschen beschäftigt, einen Umsatz von 12 Milliarden Euro erzielt.

„Trockeneis garantiert die Einhaltung einer gewünschten Temperaturspanne.“

Welche Lebensmittel transportieren Sie mit dem Siber-System?

Alexander Grill: Wir nutzen es für die Convenience-Produkte, also frische Fertiggerichte wie Sandwiches, Salate oder Desserts. Sie werden ohne Konservierungsstoffe zubereitet, und ihre Mindesthaltbarkeit ist sehr kurz. Deshalb ist eine durchgängig funktionierende Kühlkette besonders wichtig für die Qualität.

Warum haben Sie sich für dieses System entschieden?

Alexander Grill: Das Trockeneis garantiert die Einhaltung einer gewünschten Temperaturspanne während des gesamten Transports. Diese Gleichmäßigkeit der Kühlung ist mit der herkömmlichen Methode – einer eutektischen Platte im Kühlbehälter – nicht zu erreichen. Ein weiterer Vorteil ist, dass unsere Mitarbeiter die Container direkt bis zum Point of Sale, also dem jeweiligen Kühlregal, schieben können. Es gibt bis zum Zeitpunkt des Verkaufs keine Unterbrechung der Kühlkette.

Wie bestimmen Sie die Dosierung des Kühlmittels?

Alexander Grill: Wir haben uns entschlossen, unser Warenwirtschafts- und das Siber-System zu verbinden. Anhand der Befüllung der Container und der Fahrstrecke wird die Menge des benötigten Trockeneises genau berechnet und dosiert. Das senkt die Kosten und ist auch unter ökologischen Gesichtspunkten sehr effizient.

Das klingt nach einer ausgefeilten Software.

Alexander Grill: Messer musste ein bisschen programmieren, und wir auch. Aber die Anbindung war kein Problem, und sie funktioniert im Alltag reibungslos.

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