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Im Gespräch mit Beat Senn

Vier Fragen an Beat Senn, Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Senn AG, zum Thema Gase und Schweißen. Die stahl- und metallverarbeitende schweizerische Firma Senn AG arbeitet seit nahezu 50 Jahren mit Messer.

Passend zur Firmenphilosophie

Vier Fragen an Beat Senn, Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Senn AG, zum Thema Gase und Schweißen. Die stahl- und metallverarbeitende schweizerische Firma Senn AG arbeitet seit nahezu 50 Jahren mit Messer auf dem Gebiet der Schweiß- und Gastechnik zusammen.

Herr Senn, die Senn AG verarbeitet jährlich bis zu 10.000 Tonnen Stahl und Aluminium. Welche Rolle spielt Gas dabei?

Senn: Das Gas spielt eine sehr wichtige Rolle. Ohne Gas könnten wir unsere Produktionsprozesse wie das Laserschneiden, das Schutzgasschweißen und das Brennschneiden gar nicht durchführen. Dabei ist die kontinuierlich gute Gasqualität unheimlich wichtig.

Wie läuft es mit der kürzlich eingeführten 300-bar-Technik im Schutzgasbereich?

Senn: Wir sind noch immer in der Eingewöhnungsphase, können aber sagen, dass die 300-bar-Technik von den Schweißern gut angenommen wird. Wir haben dadurch deutlich weniger Flaschenwechsel und konnten somit das Flaschenhandling, die Lagermenge und die Bestellhäufigkeit stark reduzieren.

Was war ausschlaggebend für Sie, diese Technik einzuführen?

Senn: Ganz klar die Reduzierung der Nebenzeiten und des Flaschenhandlings. Das wirkt sich auch auf die Sicherheit aus und passt somit in unsere Unternehmensphilosophie.

Welche Entwicklungen erwarten Sie bei den Gasen in den nächsten Jahren?

Senn: Die Gastechnik ist in meinen Augen recht fortgeschritten, ich finde, dass manchmal fast zu viel Neues probiert wird. Wenn man aber spritzärmer und schneller produzieren kann, so ist das zu begrüßen. Ich denke, dass man mit speziellen Gaskombinationen die Anwendungen sicherlich noch optimieren kann.

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