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Wetterfest: Helium trägt Messtechnik in die Atmosphäre

Sammlung meteorologischer Daten erfolgt in 35 Kilometern Höhe

Der Deutsche Wetterdienst in Stuttgart und Essen bringt seine Messgeräte mit Helium in die freie Atmosphäre. Radiosonden werden mit Heliumballons in Höhen von bis zu 35 Kilometern getragen. Die Sensoren messen Luftdruck, Lufttemperatur und Feuchte sowie Höhenwinde. Bodenstationen empfangen die Messsignale, bereiten sie auf und setzen sie an die Nachrichtenzentrale des Wetterdienstes ab. Dort können sie unmittelbar ihren vielfältigen Verwendungszwecken zugeführt werden. Der Deutsche Wetterdienst betreibt derzeit acht aerologische Stationen; die Radiosondenstationen in Essen und Stuttgart werden automatisch betrieben. Weltweit gibt es zirka 800 Stellen, an denen Radiosonden aufgelassen werden, wobei sich einige auch auf Schiffen und Plattformen auf dem Meer befinden.

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