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Stickstoff für Zukunftstechnologie

Kernfusion mit Präzisionskühlung

Die Kernfusion ist – theoretisch – eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle. Erstmals hat sich praktisch die gesamte Menschheit zusammengetan, um diese Quelle technisch zu erschließen.

Im südfranzösischen Cadarache entsteht im Rahmen des internationalen Projektes „ITER“ (lateinisch: der Weg) der Prototyp eines Fusionsreaktors, der mehr Energie liefert als er verbraucht. Das Herzstück der Anlage ist eine Ultrahochvakuumkammer, in der ein aus Wasserstoffkernen bestehendes Plasma mittels starker Magnetfelder auf über 100 Millionen Grad Celsius aufgeheizt wird. Die zum Evakuieren der Kammer vorgesehenen Vakuumpumpen werden derzeit vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt. Zum Testen der Pumpen muss gasförmiges Helium exakt auf einer Temperatur zwischen 80 und 100 Kelvin (minus 193 bis minus 173 Grad Celsius) gehalten werden. Messer lieferte dem KIT einen Spezialwärmetauscher, in dem das Helium mit flüssigem Stickstoff gekühlt wird. Durch Veränderung des Drucks kann die Temperatur des Gases sehr genau eingestellt und damit die Kühlung präzise geregelt werden.

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