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Traditionelle Backformen modern geschweißt

Schutzgas optimiert Qualität und Effizienz

Backformen aus formgepresstem Stahlblech sind schon lange ein fester Bestandteil fast jeder Küche. Auch Großbäckereien nutzen solche Formen, allerdings fallen sie hier deutlich größer aus, um mehrere Dutzend Brote oder Kuchen auf einmal backen zu können. Dementsprechend schwer sind bereits die leeren Bleche. Darüber hinaus neigen sie aufgrund ihrer Größe zur Instabilität. Beide Probleme werden durch einen Rahmen gelöst, der die Bleche stabilisiert und ihre maschinelle Handhabung ermöglicht.

Die Verbindung von Blech und Rahmen erfolgt durch einen Schweißprozess, der möglichst schnell und sauber erfolgen muss, da von diesem Produktionsschritt die Produktivität des gesamten Herstellungsprozesses abhängt. Die Güte der Schweißnähte ist dabei weit mehr als eine Frage der Optik: Je höher die Qualität, desto weniger muss nachbearbeitet werden. Zudem sind glatte Oberflächen und schlüssige Verbindungen die Voraussetzung dafür, dass die später aufgetragene Antihaft-Beschichtung eine gute Unterlage findet.

Damit der Stahl beim Schweißen nicht mit der Umgebungsluft reagiert, was seine Materialeigenschaften beeinträchtigen kann, schirmt ein spezielles Schutzgas die Schweißzone von der Umgebungsluft ab. Dabei handelt es sich um ein Gasgemisch, das speziell für nicht- und niedriglegierte Stähle entwickelt wurde. Sein Hauptbestandteil Argon (86 Prozent) wird von 12 Prozent CO2 und 2 Prozent Sauerstoff ergänzt.

Diese Mischung sorgt dafür, dass der Schweißbrenner weniger heiß wird, wodurch die Wartungskosten für die Schweißautomaten sinken. Zudem entstehen beim Schweißen weniger gesundheitsschädliche Abgase, die Nähte werden glatter und die Zahl der Schweißspritzer sinkt.

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