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Kohlensäure hat viele Seiten

Belgische Papierhersteller nutzen Kohlensäure für ihre Produktionen

Vom feinsten Bütten bis zur Tageszeitung – Papier wird in unterschiedlichsten Qualitäten für unterschiedlichste Anwendungen produziert. Dabei sorgen Gase dafür, dass Qualität und Wirtschaftlichkeit Seite an Seite gehen. Und auch beim Umweltschutz schlagen sie ein neues Kapitel auf.

In Belgien gibt es drei große Papierhersteller, die alle Kohlendioxid für ganz unterschiedliche Aufgaben nutzen. Einer ersetzt das kostenintensive Alaun durch CO2. Der zweite nutzt Kohlendioxid bei der pH-Wert-Stabilisierung des Abwassers. Kohlendioxid wirkt wie eine milde Säure, was Kosten für aggressive Chemikalien spart und gleichzeitig die Umwelt schont. In der dritten Papierproduktion gab es Probleme mit dem schlechten Geruch der Papierabwässer. Durch die Zugabe von Kohlensäure ließ sich der Geruch neutralisieren. Während der Versuchsphase lag der Bedarf an flüssigem CO2 bei rund 600 Tonnen, im regulären Produktionsbetrieb stieg er auf 2.350 Tonnen – die übrigens im Wasser komplett gelöst werden und die Atmosphäre nicht belasten.

 

 

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