Hauptmenü Hauptmenü schließen

Schweißtechnik für Bühnentraversen

Tragende Rollen

Wenn heute die Superstars der Popmusik Konzerte geben, scheinen die Bühnen von Mal zu Mal größer, die Technik immer aufwändiger zu werden. Riesige Batterien von Scheinwerfern, ganze Festungsmauern von Lautsprechern, dreidimensionale Landschaften aus Rampen und Laufstegen – was all dies zuallererst braucht, ist ein fester Stand. Diese statische Basis sichern sogenannte Traversensysteme, die auch bei Konferenzen, Messen und Ausstellungen sowie in der Gebäudetechnik zum Einsatz kommen. Solche Tragwerke werden aus Aluminiumrohren mit Hilfe von Gasen zusammengeschweißt.

Die Traversen sind Gitterkonstruktionen aus Aluminiumrohren mit unterschiedlichen Durchmessern. Ihre Anordnung basiert auf dem statischen Prinzip des Fachwerks, das Material Aluminium bietet hohe Festigkeit bei geringem Gewicht. Darüber hinaus ist es sehr korrosionsbeständig und kann auch ohne Lackierung verwendet werden. Diese würde bei häufigem Transport und Aufbau der Tragwerke ohnehin schnell beschädigt und könnte auf Dauer ihren Zweck nicht erfüllen.

Durch Sägen, Bohren, Drehen und Fräsen erhalten die Aluminiumrohre die gewünschte Form, bevor sie in der schweißtechnischen Verarbeitung zu den Traversen zusammengefügt werden. Die fachgerechte Ausführung der Schweißverbindungen spielt – im engsten Sinne des Wortes – eine tragende Rolle. Je nach System befinden sich bis zu 20 Rohrschweißverbindungen auf einem Meter Traverse. Sie werden von Hand mit dem WIG-Schutzgasverfahren hergestellt.

Damit die Fachleute von Prolyte immer auf dem neuesten Stand der schweißtechnischen Verarbeitung sind, werden sie regelmäßig geschult. Einen wichtigen Teil des Know-hows trägt Messer in Rumänien zu den Schulungen bei. Auf Anfrage des Kunden referieren Experten von Messer über metallkundliche Grundlagen, verfahrenstechnische Besonderheiten, die Auswahl der Schweißschutzgase sowie typische Probleme bei der Verarbeitung von Aluminium. Außerdem unterstützen sie das praktische Training.

Aus den ausführlichen Gesprächen zwischen den Mitarbeitern von Prolyte und Messer am Rande der Schulungen sind bereits viele Maßnahmen zur Optimierung der schweißtechnischen Fertigung entstanden.

Ob die Rolling Stones mal wieder eine Abschiedstournee geben oder ob Lady Gaga ihre erstaunlichen Verwandlungskünste in Szene setzt, es wird mit Licht

und Farben gespielt, riesige Videoleinwände und akustische Armadas bringen die Leistung der Künstler bis in die letzte Reihe. Manchmal auch die Akteure selbst: Einzelne Musiker oder ganze Orchester werden aus dem Boden gezaubert oder schweben von der Decke herab – wenn gewünscht, sogar auf Wolke sieben.

Auch im Theater sind ein aufwändiges Tragwerk und die geeignete Technik unerlässlich, wenn ein Tarzan durch die

Lüfte schwingen soll oder ein doppelter Boden mit Hebezeugen und Bodenwinden den Teufel aus seinem dunklen Reich hinauf befördert. Um all dies zu ermöglichen, bedarf es ausgeklügelter und sicherer Konstruktionen. Die Traversensysteme, die buchstäblich die Grundlage – und den Überbau – für solche Showeinlagen bilden, bringt Prolyte in vier Varianten auf den Markt: Je nach geplanter Belastung kann zwischen den Marken Litestructures, ProlyteStructures, StageDex und ProLyft gewählt werden.

Diese finden neben der fest installierten oder mobilen Bühnentechnik auch auf Messen und Ausstellungen, in Industrie hallen oder als innenarchitektonische Elemente mit einem besonderen Flair Verwendung. Hier sind sie als Unterkonstruktionen, Abhängung für Beleuchtungen oder Zwischendecken, Trennwände und Einhausungen zu finden.

Seite empfehlen:

Sprache