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Kältetherapie – wärmste Empfehlung für Rheumapatienten

Flüssiger Stickstoff und Sauerstoff sorgen für tiefste Temperaturen

In den 1970er Jahren entwickelte der Japaner Dr. Toshima Yamauchi eine Stickstoff-Kaltlufttherapie zur Behandlung von Rheuma. In Europa weiterentwickelt, wird sie heute als Ganzkörper-Kryotherapie in Kältekammern angewendet.

Durch den Einsatz von flüssigem Stick- und Sauerstoff herrschen in der Kryokammer Temperaturen von bis zu minus 160 Grad Celsius. Daher muss der Körper während und unmittelbar nach der Behandlung in Bewegung bleiben. Maximal drei Patienten – leicht bekleidet und mit Stirnband, Holzschuhen, Handschuhen und Mundschutz versehen – ziehen gleichzeitig ihre Kreise in der Kammer. Sie müssen dabei flach durch die Nase atmen und darauf achten, den Behandlungsraum nicht verschwitzt oder nass zu betreten, da Wasser schnell die Körperwärme abführt.

Die Ganzkörper-Kryotherapie verbessert die Durchblutung der Haut, des Bindegewebes, der Sehnen, der Muskulatur und der Gelenke. Schmerzen werden bereits mit der ersten Anwendung gelindert. Deshalb nutzt die Medizin diese Therapie heute nicht nur bei rheumatischen, neurologischen und orthopädischen Erkrankungen, sondern auch bei der Behandlung von Hautkrankheiten und Lungenerkrankungen.

 

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